Der Bereich „Techbase“ unserer Webseite wird nicht mehr gepflegt. Techbase bezieht sich auf die Produktreihe CN Faktura EURO. Diese DOS-basierte Produktreihe ist - genau wie die Speed-Faktura-Reihe - eingestellt. Seit nun schon über 10 Jahren bieten wir die Windows- und SQL-basierte Lösung „EULANDA“ an. Daten aus der Euro können zum großen Teil übernommen werden. Wenden Sie sich bitte an unseren Vertrieb oder einen Fachhandelspartner in Ihrer Nähe.

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Daten defekt

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TECHBASE enthält Information zur DOS-Linie EUROnet, die Windows-Linie finden Sie unter Inside.

 

Kurzmeldung:  Daten defekt
Zielsystem(e): Alle Betriebssysteme
Produkt-Vers.:Alle Versionen


Problem

In der EURO, REV treten wirre Zeichen in den Dateien auf.


Ursache

Alle CN-Produkte arbeiten mindestens im Doppelschicht-Model. Hierbei wird die Speicherung der Daten nie vom CN-Produkt selbst vorgenommen, sondern ausschließlich vom verwendeten Datenbank-Kern. Bei EURO, REV ist dies Btrieve.

Der Datenbank-Kern Btrieve ist weltweit mehrere 100.000 mal im Einsatz und dementsprechend "wasserdicht". Ein Fehlverhalten des Datenbank-Kerns ist hier also weitgehend auszuschließen.

Defekte Daten sind deswegen  ausschließlich in der Computer-Hardware, der Vernetzung, Viren oder fehlerhaften Betriebssystem (keine aktuellen Patches) zu suchen.

Die Datenbank-Kerne benutzen unterschiedliche Mechanismen um "ungewollte" Daten zu "erkennen".


Lösung

Häufigste Ursache im Netzwerk:

  • Fehlerhafte Netzwerkkarten oder fehlerhafte Netzwerkkartentreiber. Hier sollte die Karte im Zweifelsfall von einem anderen Hersteller verwendet werden um auch wirklich einen alternativen Treiber zu erhalten. Beste Erfahrungen haben wir mit der Intel-Etherexpress Netzwerkkarte gemacht.
  • Die Verkabelung im Netzwerk gerade bei 100MBit Netzen ist oft mangelhaft. Die Kabel werden von vielen Elektrobetrieben wie Telefonleitungen mit zu langen aufgespleissten Enden Verlegt - am Patchpanel dürfen es nur wenige Millimeter und keinesfalls Zentimeter sein.
  • Die Topologie sollte immer eine Sternverkabelung sein. Fehler schlagen so nicht sofort auf das gesamte Netzwerk durch.
  • Verwenden Sie nur Markenherstellern bei Hubs und Netzwerkkarten. Die wenigen Beträge, die hier eingespart werden können stehen in keinem Aufwand zu defekten Daten.

Häufigste Ursachen beim Arbeitsplatz

  • Instabiler RAM ist die häufigste Ursache für ein Fehlverhalten beim PC. Arbeitsspeicher ist extrem unterschiedlich und hier sind identische Spezifikationen wie Bauform, Technik  und Zugriffsgeschwindigkeit nur grobe Anhaltspunkte. Boardhersteller haben hier ganz exakte Spezifikationen und gute Anbieter von RAM-Bausteinen liefern die Speicher speziell für die angeforderten Spezifikationen. Comapq zertifiziert hier beispielsweise die Speicherbausteine zu seinen PC-Systemen, so dass man neben Original-Bausteinen auch Kingston, Viking usw. verwenden kann. Diese Hersteller liefern exakt für den Rechnertyp die optimalen RAMs. Werden die Spezifikationen nicht 100% eingehalten so kann der Rechner instabil laufen oder im günstigsten Fall nur einfach ausgebremst werden.
  • Wer auf Nummer Sicher gehen will benutzt RAM mit ECC-Fehlerkorrektur. Hier gilt dasselbe wie bei normalen RAMs - Spezifikationen einhalten!. ECC-Speicher erkennen Ein-Bit-Fehler und korrigieren diese. Hierdurch wird das Arbeitsverhalten erheblich verbessert. ECC-RAM sollte in jedem Fall bei Servern verwendet werden, aber auch wichtige Arbeitsplätze sind mit ECC gut bedient. Gute PC-Hersteller (wie zum Beispiel Compaq bei den Enterprise Arbeitsplätzen) melden zusätzlich ECC-Fehler während des Betriebs, so dass defekter RAM schnell erkannt und getauscht werden kann.
  • Instabiles Betriebssystem durch falsche DLL-Versionen. Die Installationsprogramme vieler Hersteller (auch der ganz großen wie Adobe) kopieren DLLs entgegen der Windows 2000 Spezifikation in das Windows System32 Verzeichnis. Sehr viele der Hersteller kontrollieren hierbei nicht einmal die vorhandene DLL-Version oder die Sprache des DLLs und kopieren einfach die DLLs ohne Prüfung. Hierbei treten im Betriebsystem erhebliche Störungen auf. Wer viel Software nutzt sollte auf Windows 2000 ausweichen, hier wird das Überschreiben von vorhandenen DLLs im System32-Ordner nicht zugelassen, bzw. wird sofort die Original-DLL wieder zurückkopiert.
  • Stromausfall führt immer zu Datenverlust. Hier sollte sofort nach Erkennen eine Systemüberprüfung stattfinden um Folgefehler zu minimieren. Hierzu liefern die PC-Betriebssysteme entsprechende Programme (Unter Novell VRepair, unter DOS Chkdsk unter Windows, Diskscan). NT bzw. Windows 2000 enthalten hier ein besseres Filesystem und erkennen Fehler in vielen Situationen. In den Anwendungsprogrammen sollten ebenfalls sofort die entsprechenden Diagnosemodule gestartet werden (Systemcheck, Konistenzcheck).