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EURO und das Rundungsverfahren (Lexikon)

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Mit EULANDA® haben Sie die Möglichkeit, neben der Stammwährung in einer Rechnung auch eine Alternativwährung auszugeben. Während der Einführungsphase des EURO konnte man den EURO als Alternativwährung ausgeben lassen.

Ihr Kunde hatte vom Gesetzgeber die Wahl, ob er den Betrag in EUR oder DM bezahlen wollte, bzw. in EUR oder AT usw. 

Dieser Grundsatz schließt zwangsläufig aus, dass eine Addition aller Positionen in der Alternativwährung den EUR-Gesamtpreis bilden kann, denn dann würden die Endpreise nicht mehr ineinander konvertierbar sein.

Die Berechung erfolgt intern zwangsweise immer nur in der Stammwährung. Es werden also alle Zeilenpreise in der Stammwährung ermittelt und die Zeilenpreise zum Gesamtpreis addiert.

Jeder Preis wird aus oben aufgeführter Grundlage jeweils in EUR einzeln ausgerechnet und ausgewiesen.

Beispiel

Position    
1 600,00 DM 306,78 EUR
2 15,00 DM 7,64 EUR
     
Nettosumme 615,00 DM 314,44 EUR
MwSt 98,40 DM 50,31 EUR
Bruttosumme 713,40 DM 364,76 EUR

In diesem Beispiel sieht man deutlich das angewendete Verfahren. Die Stammwährung ist in diesem Fall DM, deswegen sind die Additionen und MwSt-Beträge DM-genau.

Die EUR-Beträge werden zeilenweise erzeugt und der Gesamtpreis wird aus dem DM-Gesamtpreis erzeugt. Aus diesem Grund kann die Addition der EUR-Positionen auch nicht unbedingt den Nettowert ergeben.

Würde man die EUR-Positionen addieren und damit den Nettopreis ausweisen, so wäre der Hauptgrundsatz nicht gegeben, dass der Kunde zwischen den Endbeträgen wählen kann. Denn dann wäre der wertmäßige Bruttobetrag zwischen DM und EUR unterschiedlich.