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UDL-Datei

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Einstellungen in der UDL-Datei

UDL-Dateien werden vom Betriebssystem verwaltet und können über den im Betriebssystem enthaltenen Eigenschaftseditor verändert werden – einfach die UDL-Datei doppelklicken. Die UDL-Datei ist normalerweise im EULANDA®-Programmordner gespeichert. Sie können diese am einfachsten über das Startmenü unter dem Punkt  „Verwaltung“ erreichen.

UDL-Dateien editieren

Provider

Die erste Karteikarte stellt den Provider zum Datenbanksystem ein. Dieser darf nicht verändert werden und muss auf „Microsoft OLE DB Provider for SQL Server“ lauten.

Verbindung

1. Servername

Auf der Verbindungskarteikarte stellen Sie die wichtigsten Daten ein. Im ersten Feld steht der Servername. Dieser wird bereits von EULANDA® eingetragen; er kann aber abgeändert werden, um zum Beispiel eine IP-Nummer statt des PC-Namen des Servers zu benutzen. Dies hätte den Vorteil, dass der Rechnername nicht aufgelöst werden müsste und je nach Netzkonfiguration hierfür keine unnötige Router-Verbindung zum DNS-Server erforderlich wäre.

Wenn Sie als Netz-Bibliothek TCPIP (Standard) verwenden, so wird an dieser Stelle, durch Komma getrennt, auch eine Portnummer zum SQL-Server akzeptiert. Das Standardport ist 1433. Bei einer Firewall, aber auch bei Router-Verbindungen über NAT, kann es notwendig sein, einen anderen Port zu benutzen. Hier muss der SQL-Server ebenfalls auf den abweichenden Port konfiguriert werden.

2. Anmeldeinformationen

Bei einer NT-Server-Vernetzung kann die Anmeldung über das NT-Sicherheitssystem erfolgen. Dies ist für die Benutzer am einfachsten. Es muss jedoch hier in jedem Fall im SQL-Server eine entsprechende Berechtigung definiert werden, da sonst normale Domain-Benutzer keine Rechte auf den SQL-Server hätten. Um dies einstellen zu können, benötigen Sie EULANDA® Client/Server und die Vollversion des SQL-Servers, in dem der Enterprisemanager enthalten ist. Alternativ können Sie die Anmeldung über SQL-Sicherheit verwenden. Bei der Installation von EULANDA® wurde der Benutzer „Eulanda“ mit dem Passwort „eulanda“ und den wichtigsten Berechtigungen vordefiniert. Bei Installation des SQL-Servers wurde der SQL-Administrator oder auch Systemadministrator mit dem Benutzernamen „sa“ und leerem Kennwort definiert. Dieser Administrator sollte umgehend mit einem Passwort versehen werden.

Das Speichern von SQL-Kennworten muss in der Dialogbox getrennt angegeben werden. Wird ein leeres Kennwort gespeichert, so muss dies zusätzlich angegeben werden. SQL-Kennwörter werden, im Gegensatz zur NT-Sicherheit, im Klartext gespeichert; hierauf wird man beim Speichern aufmerksam gemacht. Wenn es um sicherheitsrelevante Daten geht, sollte man NT in Verbindung mit der NT-Sicherheit nutzen oder kein Kennwort speichern und bei jedem Datenbank-Login das Passwort eingeben.

3. Datenbank

Die Datenbank wird bereits beim Anlegen des Mandanten vorbelegt und sollte nicht geändert werden. Es ist der wirkliche Datenbankname, also nicht der Alias, der im EULANDA®-Startmenü angezeigt wird.

Nach Änderung der Angaben kann die Datenbankverbindung geprüft werden.

Erweitert

Auf dieser Karteikarte sind nie Eintragungen in Verbindung mit EULANDA® durchzuführen.

Alle

Das Konzept der Datenbankanbindung basiert auf OLE DB. Hier werden alle Einstellwerte als ASCII-Text an den Datenbankprovider übertragen. Werte, die nicht in den Karteikarten aufgeführt sind, können unter „Alle“ kontrolliert und geändert werden.

Der einzige Wert, der ggf. geändert werden könnte, wäre der Name der Netzwerk-Bibliothek. Diese sollte auf TCPIP stehen, also den Namen „dbnetlib“ haben. Dies ist der DLL-Name des Transporttreibers. Die installierten Transporttreiber können Sie über das Programm cliconfg.exe aus dem System32-Ordner Ihrer Systemfestplatte ansehen. Dieses Zusatzprogramm kann auch aus dem Startmenü unter dem Punkt „Verwaltung“ aufgerufen werden.