Menü

Startmenü

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Das Startmenü wird in dieser Dokumentation auch oft als das „grüne Startmenü“ bezeichnet, was eine historische Bezeichnung ist. Es wird immer als erstes angezeigt, sobald Sie EULANDA® starten. Über das Startmenü können nicht nur Mandanten gestartet werden, sondern auch viele Administrationsfunktionen wie Updates, Datensicherung, Portieren von Datenbanken usw. durchgeführt werden.

Das Startmenü

Bei einer Erstinstallation sind keine Mandanten eingetragen, so dass das Menü leer ist. In diesem Fall wird über einen Dialog ein Mandantenname abgefragt und eine neue Datenbank, das ist gleichbedeutend mit einem Mandanten, angelegt.

Programmversion

Die Programmversionsnummer wird im unteren Bereich des Startmenüs angezeigt. Die letzte Nummer ist hierbei fortlaufend und zeigt immer die neuere Programmversion an.

Inhalt dieser Seite:

Funktionen des Startmenüs

Auswahl eines Mandanten

Wenn mehrere Mandanten vorhanden sind, können diese mit den Cursortasten angesteuert und mit der Enter-Taste ausgewählt werden. Natürlich kann man einen Mandanten auch mit der Maus anstarten.

Dialog-Sprache auswählen

Die Dialogsprache von EULANDA® kann über diese Schaltfläche ausgewählt werden. Im Standardlieferumfang ist die Dialogsprache „Deutsch“.

Startmenue Sprache auswählen 

Benutzerbezogene Spracheinstellung

Welche Dialog-Sprachen für EULANDA® in welchem Umfang verfügbar sind, sowie die Preise erfahren Sie beim EULANDA®-Vertrieb.

Zusätzlich ist ein Sprach-Kit zu EULANDA® lieferbar. Das Sprach-Kit ist ebenfalls beim EULANDA®-Vertrieb erhältlich. Mit diesem Sprach-Kit kann EULANDA® in jede beliebige Sprache, für die eine Windows-Unterstützung erhältlich ist, lokalisiert werden.

Das Sprach-Kit enthält die notwendige Software zum Übersetzen sowie die sprachabhängigen Quelltexte von EULANDA®.

Durch Anhaken des Feldes „Details“ wird zu jeder Auswahlsprache auch der extern benutzte Dateinamen inkl. der Versionsnummer angezeigt.

Update über Schaltfläche

Über die Schaltfläche „Update“ kann die Programmversion über das Internet aktualisiert werden. Hierbei wird eine Internet-Verbindung aufgebaut. Auf dem EULANDA®-Internetserver wird nachgesehen, ob eine neuere Version vorhanden ist. Ist dies der Fall, so wird diese geladen und die lokale Version wird aktualisiert.

Ist die im Internet vorhandene Version deutlich neuer und wird deswegen eine neue Lizenznummer benötigt, so werden Sie darauf hingewiesen und können die Installation dann ggf. abbrechen.

Die rechte Maustaste

Über das Rechte-Mausmenü können Sie einen Mandanten mit einer anderen Berechtigung öffnen, zum Beispiel als Administrator, Funktionen zur Verwaltung des Mandanten aufrufen oder allgemeine Funktionen ausführen.

Mandant öffnen

Über diese Funktion starten Sie einen Mandanten so wie durch Anklicken des Mandantennamens im Startmenü. Über die UDL-Datei, die dem Eintrag zugeordnet ist, werden Datenbankname, Benutzer und Passwort benutzt, um sich am SQL-Server anzumelden.

Mandant öffnen als...

Die Funktion „Mandant öffnen als...“ erlaubt es Ihnen, einen Mandanten mit einer abweichenden Berechtigung, zum Beispiel als SQL-Administrator, aufzurufen. Auf diese Weise müssen Sie nicht eine neue UDL-Datei anlegen, sondern können sich für administrative Aufgaben direkt als SQL-Administrator am Datenbankserver anmelden.

Administrationsberechtigung

In einer Passwortbox können Sie den Benutzernamen und das Passwort eingeben.

Startmenue Mandant anlegen als

Passwortbox bei Mandant anmelden als...

Der Administrator hat im Normalfall den Namen „sa“ und hat durch die Erstinstallation kein Passwort eingetragen. Falls Sie das Passwort zwischenzeitlich geändert haben, so müssen Sie dann dieses eingeben.

Durch Anhaken des Feldes „Administrations-Modus“ werden die Benutzereinstellungen aller Benutzer geladen und stehen so im Berechtigungsmanager zur Verfügung. Diese Option benötigt bei vielen Benutzern eine erheblich längere Ladezeit.

Mandant anlegen

Einen neuen Mandanten, gleichbedeutend mit einer neuen Datenbank, können Sie über die Funktion des Rechte-Mausmenüs anlegen.

Dialog zur Eingabe der Datenbankanbindung

Über den Dialog können Sie bestimmen, wie der neue Mandant im Menü heißen soll. Verwenden Sie als Namen keine Sonderzeichen oder Umlaute. Soll als Datenbankserver ein SQL-Server im Netzwerk verwendet werden, so benutzen Sie die Option „Netzwerk-Arbeitsplatz“. In diesem Fall müssen Sie den Namen oder die IP-Nummer Ihres SQL-Servers angeben. Zur Berechtigung ist der Name des SQL-Administrators mit Passwort notwendig. Dies ist in der Regel der Name „sa“ , der bei einer Erstinstallation kein Passwort hat.

Für die Netzwerkinstallation sollten Sie die Hinweise aus dem Netzwerkkapitel beachten.

Mandant anlegen aus Backup

Wenn Sie einen neuen SQL-Server installiert haben, können Sie über das Rechte-Mausmenü die Funktion Mandant anlegen aus Backup anwählen.

Diese Funktion ist nur am SQL-Server selbst ausführbar, da eine Datenrücksicherung aus Sicherheitsgründen nur physikalisch am Server durchführbar ist.

Für diese Funktion müssen Sie SQL-Administrationsrechte haben. Diese werden als erste in einem Passwortdialog abgefragt. Anschließend können Sie über einen Dateidialog die Backupdatei auswählen.

Datenauswahldialog für Backupdatei

Über die kleine Schaltfläche am Ende des Dateifeldes können Sie die Backup-Datei suchen. Anschließend wird die Datenbank rückgesichert, ein Mandanteneintrag und der Datenbankbenutzer EULANDA werden im SQL-Server angelegt und mit der Datenbank synchronisiert. Die Datensicherungsdatei hat immer den Dateinamen EULANDA_.bak.

Über diese Funktion können Sie sehr einfach eine Firmendatenbank auf einen Laptop portieren. Sie sichern die Datenbank auf dem Firmenserver, kopieren die BAK-Datei auf den Laptop und wählen die Funktion „Mandant anlegen aus Backup“ an.

Verwaltung

Unter diesem Programmpunkt finden Sie weitere Funktionen zur Verwaltung Ihrer Datenbank bzw. des SQL-Servers.

Datenbank

Im Bereich Datenbank finden Sie Verwaltungsaufgaben, die den Mandanten bzw. die Datenbank betreffen.

Datenbank sichern (Backup)

Die Datensicherung ist ausführlich im Kapitel „Datensicherung“ beschrieben. Über das Startmenü können Sie eine Datensicherung über das Rechte-Mausmenü am schnellsten durchführen. Die Datensicherung kann von einem beliebigen Arbeitsplatz durchgeführt werden. Die Sicherungsdatei wird jedoch immer auf dem SQL-Server abgelegt. Der Standardpfad der Sicherungsdatei am SQL-Server lautet:

C:\Programme\Microsoft SQL Server\MSSQL\BACKUP

Bei der Erstinstallation des SQL-Servers kann es sein, dass dieser Pfad nicht gesetzt ist. In diesem Fall legt er die Datenbank in einem anderen Pfad ab. Wir empfehlen deshalb, die erste Datensicherung von EULANDA® am SQL-Server zu starten. Hier kann EULANDA® prüfen, ob der Standard-Sicherungspfad gesetzt ist und diesen ggf. setzen. Zukünftige Sicherungen können dann wieder an anderen Arbeitsplätzen erfolgen. Zur Datensicherung ist Administrationsberechtigung erforderlich.

Siehe auch:

Backup

Datenbank rücksichern (Restore)

Die Datenrücksicherung ist ausführlich im Kapitel „Datenrücksicherung“ beschrieben. Über das Startmenü können Sie eine Datenrücksicherung über das Rechte-Mausmenü am schnellsten durchführen. Die Datenrücksicherung kann von einem beliebigen Arbeitsplatz durchgeführt werden. Die Sicherungsdatei wird jedoch immer auf dem SQL-Server erwartet. Der Standardpfad der Sicherungsdatei am SQL-Server lautet:

C:\Programme\Microsoft SQL Server\MSSQL\BACKUP

Bei der Erstinstallation des SQL-Servers kann es sein, dass dieser Pfad nicht gesetzt ist. In diesem Fall legt er die Datenbank in einem anderen Pfad ab. Wir empfehlen deshalb, die erste Datenrücksicherung von EULANDA® am SQL-Server zu starten. Hier kann EULANDA® prüfen, ob der Standard-Sicherungspfad gesetzt ist und diesen ggf. setzen. Zukünftige Rücksicherungen können dann wieder an anderen Arbeitsplätzen erfolgen. Zur Datenrücksicherung ist Administrationsberechtigung erforderlich.

Beachten Sie, dass eine Datenbank immer eine bestimmte Struktur hat, die auf eine EULANDA.EXE (Programmdatei) abgestimmt ist. Die Programmversion, mit der eine Rücksicherung gemacht wird, kann nicht älter als die Datenbankversion sein, da die Datenbank ansonsten nicht geöffnet werden kann. Im umgekehrten Fall wird eine ältere Datenbank auf Wunsch aktualisiert.

Siehe auch:

Restore

Datenbank löschen

Über das Startmenü können Sie eine Datenbank, das entspricht einem Mandanten,  über das Rechte-Mausmenü löschen. Zur Datenrücksicherung ist Administrationsberechtigung erforderlich. Durch das Löschen der Datenbank wird der zuständige SQL-Server angewiesen, diese zu löschen.  Hierbei entfernt der SQL-Server die Informationen zu der Anbindung, löscht die EULANDA_.MDF- und LDF-Datei aus dem DATA-Verzeichnis des SQL-Servers und der Menüeintrag wird entfernt. Haben Sie im Netzwerk verschiedene lokale EULANDA®-Installationen und zeigen diese mit deren Menüeintrag ebenfalls auf die gelöschte Datenbank, so ist bei diesen Arbeitsstationen noch der Menüeintrag vorhanden. Sie können diesen dort ebenfalls unter „Datenbank löschen“ entfernen.

Eine Datenbank bzw. ein Mandant darf auf keinen Fall auf Dateiebene, zum Beispiel durch Löschen der MDF und LDF-Datei erfolgen!

Datenbank trennen

Die Aufgabe des Datenbank-Trennens besteht darin, dem SQL-Server mitzuteilen, dass er die Anbindung an die Datenbankdatei EULANDA_.MDF- und LDF-Datei  „vergisst“. Die beiden Dateien bleiben nach dem Trennen weiterhin bestehen. Sie können nun die beiden Dateien auf ein anders Serverlaufwerk oder in einen anderen Serverpfad verschieben und über Datenbank anhängen die Dateien dem SQL-Server wieder „bekannt“ machen. Die getrennte Datenbank ist standardmäßig im Ordner:

C:\Programme\Microsoft SQL Server\MSSQL\Data

vorhanden. Für diese Funktion ist Administrationsberechtigung erforderlich.

Datenbank anhängen

Eine zuvor getrennte Datenbank kann über diese Funktion wieder dem SQL-Server bekannt gemacht werden. Hierdurch ist es möglich, die Datenbankdatei auf demselben SQL-Server zu verschieben. Das Anhängen an einen anderen SQL-Server ist nicht ohne weiteres möglich. Verwenden Sie, um die Datenbank an einen anderen SQL-Server zu transportieren, die Funktion „Datenbank sichern“ und „Mandant anlegen aus Backup“. Für diese Funktion ist Administrationsberechtigung erforderlich.

Nach Autorisierung wird ein Dialog eingeblendet, in dem Sie die EULANDA_.MDF-Datei auswählen können.

Dialog zum Auswählen der MDF-Datei

Wählen Sie die MDF-Datei hierzu aus. Die LDF-Datei muss im selben Ordner wie die MDF-Datei sein. Wenn Sie die beiden Dateien auf unterschiedliche Serverlaufwerke verteilen möchten, so müssten Sie den SQL-Designer verwenden und das Macro für diese Funktion manuell abändern.

Datenbank schrumpfen

Der SQL-Server protokolliert alle Transaktionen, das sind die in sich abgeschlossenen Änderungen, welche in einer Protokolldatei gespeichert wird. Diese wächst im Laufe der Zeit an und kann bei intensiven Änderungen an den Daten schnell das mehrfache der Datenbankgröße erreichen.

Diese Änderungen werden aus Sicherheitsgründen vorgehalten, um bei einem Datenbank-Crash eine optimale Datenrücksicherung durchführen zu können. Eine reine Datenrücksicherung kann nur bis zum Stand der gemachten Datensicherung die Daten wiederherstellen. Über die Protokolldateien können die Daten bis zum Zeitpunkt des Crash wiederhergestellt werden!

Die Protokolldateien wachsen enorm, so dass es ratsam ist, diesen Punkt von Zeit zu Zeit aufzurufen. Dieser Programmpunkt führt automatisch eine Sicherung der Datenbank und Protokolldatei durch. Beide Dateien werden in der EULANDA_.BAK-Datei auf dem Serverlaufwerk abgelegt. Diese kann anschließend durch Ihre Betriebssystemsicherung auf Band oder CDR gesichert werden. Der Ordner für die Sicherungsdatei ist standardmäßig:

C:\Programme\Microsoft SQL Server\MSSQL\BACKUP

Diese Funktion steht auch im SQL-Designer unter dem Makro „Datenbank schrumpfen“ zur Verfügung. Für diese Funktion ist Administrationsberechtigung erforderlich.

SQL-Designer

Der SQL-Designer stellt Ihnen erweiterte Möglichkeiten zur Verwaltung Ihrer Datenbank zur Verfügung. Alle hier unter Verwaltung aufgeführten Programmpunkte basieren intern auf Makros des SQL-Designers. Neben diesen Makros können Sie im SQL-Designer die komplette Felddefinition zu allen Tabellen und Sichten abrufen. Außerdem können Sie über den SQL-Designer SQL-Programmbefehle absetzen und erweiterte Auswertungen damit erstellen. Benutzen Sie den SQL-Designer nur, wenn Sie speziell durch den Support hierzu angewiesen wurden, oder wenn Sie sich mit der Sprache SQL und den Funktionen des SQL-Designers und dem Aufbau der EULANDA®-Datenbank auskennen. Für diese Funktion ist Administrationsberechtigung erforderlich.

SQL-Designer (Mandant)

Dieser Programmpunkt startet den SQL-Designer und öffnet die Mandantendatenbank. Hierzu muss der SQL-Designer im Startmenü über dem Mandantennamen mit dem Rechte-Mausmenü unter Verwaltung aufgerufen worden sein.

SQL-Designer (Master)

Dieser Programmpunkt startet den SQL-Designer und öffnet die Anmeldedatenbank des Benutzers. Dies ist im Normalfall die Master-Datenbank des SQL-Servers. Hierzu muss der SQL-Designer im Startmenü über der grünen freien Fläche mit dem Rechte-Mausmenü unter Verwaltung aufgerufen worden sein.

Protokolle

Die Kommunikation zwischen EULANDA® und dem SQL-Datenbankserver wird über Betriebssystemprotokolle (TCPIP) und darauf aufbauenden Protokollen abgewickelt. Standardmäßig werden die Protokolle automatisch vom Betriebssystem bzw. dem SQL-Server und der Datenbank-Anbindungsebene des Betriebssystems (MDAC) ausgehandelt.

Es kann jedoch erforderlich sein, hiervon abzuweichen, zum Beispiel bei Einsatz einer Firewall, oder wenn die Infrastruktur des Netzwerks andere Protokolle vorschreibt.

Über diese Programmpunkte können Sie das Clientprotokoll und das Serverprotokoll getrennt beeinflussen.

Der SQL-Server kann auf verschiedene Protokolle antworten, aber mindestens ein Protokoll muss mit dem des Clients übereinstimmen.

SQL-Clientprotokoll konfigurieren

Das Clientprotokoll kann auf jedem Arbeitsplatz unterschiedlich gesetzt werden. Hierdurch können zum Beispiel außenliegende PCs über Filialen mit einem anderen Protokoll an den SQL-Server angebunden werden, wie die PCs, die am lokalen LAN arbeiten.

Dialog zum Client-Protokoll

Das Clientprotokoll arbeitet standardmäßig über das TCP/IP-Protokoll und dort unter Eigenschaften über das Port 1433. Bei Einsatz eines Firewall oder Routers kann es erforderlich sein, andere Ports dafür einzustellen. Ebenso kann als Protokoll „Named Pipes“ verwendet werden.

Für jede Protokollkonfiguration kann auch ein Alias gesetzt werden, so dass neben dem Standardprotokoll für verschiedene Anwendungen auch unterschiedliche Kombinationen benutzt werden können.

Auf der Karteikarte Netzwerkbibliotheken finden Sie die Namen der DLL-Dateien, die für die jeweiligen Protokolle zuständig sind. Dieser Dateiname (ohne Dateierweiterung .DLL), kann in der UDL-Datei als „Network Library“ gesetzt werden, wenn abweichend vom Standardprotokoll für eine bestimmte UDL-Datei ein anderes Protokoll verwendet werden soll.

Diese Einstellung sollte nur von einem Netzwerkspezialisten geändert werden.

SQL-Serverprotokoll konfigurieren

Das Serverprotokoll muss alle benutzten Clientprotokolle unterstützen. Standardmäßig wird das TCP/IP-Protokoll benutzt. Be ineueren SQL-Servern ist das Serverprotokoll nicht mehr über das EULANDA®-Startmenü zu öffnen. In diesem Fall finden Sie die Einstellungen im Startmenü des Servers unter Start\Programme\Microsoft SQL Server 2008 R2 und dort im Ordner Konfigurationstools. Das Programm trägt den Namen "SQL Server-Konfigurations-Manager". Die Pfadangaben und Namen hängen stark von der verwendeten Version des SQL-Servers ab.

Dialog zum Server-Protokoll

UDL-Datei

UDL-Dateien sind Dateien des Betriebssystems. Diese werden über die Datenbank-Anbindungsebene MDAC verwaltet.

UDL-Dateien ermöglichen die komplette Definition einer Datenbankverbindung, ohne hier etwas im Anwendungsprogramm fest vorgeben zu müssen. Alle Anwendungen, die UDL-Dateien verarbeiten, können jetzt über diese eine Datei eine Verbindung mit dem Datenbankserver herstellen und zwar über einen vorgegebenen Benutzer mit Passwort, ein vorgegebenes Protokoll und viele weitere Einstellwerte.

UDL-Datei bearbeiten

Eine UDL-Datei kann über den Dateiexplorer und Doppelklick auf den Dateinamen bearbeitet werden. Zur Vereinfachung kann der entsprechende Programmpunkt unter Verwaltung des Rechte-Mausmenüs aus dem Startmenü aufgerufen werden. Hierzu muss das Rechte-Mausmenü über den Mandanteneintrag aufgerufen werden.

Dialog zur UDL-Datei

Auf der Karteikarte Provider wird der Typ des Datenbankservers eingetragen. Für EULANDA® muss dort immer der „Microsoft OLE Provider for/für SQL Server“ ausgewählt sein. Auf der Karteikarte Verbindung wird der Name des SQL-Servers (bzw. der Name eines Alias des Client-Protokolls) ausgewählt oder eingetragen. Es werden zwei Sicherheitskonzepte unterstützt. Die NT Sicherheit und die Sicherheit über Benutzername und Passwort. Standardmäßig wird die Sicherheit über Benutzernamen verwendet. Der „normale“ Benutzer heißt „Eulanda“ und hat das Passwort „Eulanda“. Der SQL-Administrator hat den Benutzernamen „sa“ und bei der Erstinstallation kein Passwort (Kennwort). Unter Datenbank wird die Datenbank des Eulanda-Mandanten ausgewählt. Diese fängt im Namen immer mit „Eulanda_“ an, gefolgt vom Mandantennamen.

Über die Schaltfläche Verbindung testen können Sie, ohne EULANDA® starten zu müssen, feststellen, ob eine Verbindung zur Datenbank des SQL-Servers unter dem angewählten Benutzer möglich ist.

Die Karteikarten „Alle“ und „Erweitert“ erlauben weitere Einstellungen. Diese sollten nur von erfahrenen Personen geändert werden. Die Beschreibungen zu den dortigen Werten entnehmen Sie bitte der Microsoft-Dokumentation unter http://www.microsoft.com bzw. http://msdn.microsoft.com. Der wichtigste Wert der Karteikarte ist die „Network Library“. Diese enthält normalerweise keinen Eintrag und verwendet dann das als Standard eingestellte Client-Protokoll. Sie können hier jedoch den Namen der DLL-Datei, die für das Protokoll zuständig ist, eintragen. In dem Fall wird das damit verbundene Protokoll verwendet. Die Namen der DLL-Datei (ohne Dateierweiterung), können Sie dem Dialog zum  Client-Protokoll entnehmen. Auf der dortigen Karteikarte „Netzwerkbibliotheken“ finden Sie die Namen der DLL-Dateien zu den einzelnen Protokollen.

Siehe auch:

UDL-Datei

Dateiexplorer aus UDL-Pfad

Über diese Funktion öffnet sich der normale Windows Dateiexplorer und öffnet das Verzeichnis, in dem die EULANDA®-UDL-Datei gespeichert ist.

Updates

EULANDA® benutzt zur Installation kein eigenes Installationsprogramm, sondern verwendet das Microsoft Installationssystem. Dies hat den Vorteil, dass die Installationen damit immer 100%ig konform mit der Betriebssystemumgebung durchgeführt werden. Dies trifft nur auf die Installation des Hauptprogramms zu, also der EULANDA.MSI-Datei. Die Installationen der Fremdprodukte, die ggf. zum Ausführen von EULANDA® notwendig sind, unterliegen nicht unbedingt diesen strengen Richtlinien.

Update im Internet suchen und installieren

Diese Funktion ist identisch mit der Funktion der Schaltfläche Update im Startmenü.

Update vom Datenträger suchen und installieren

Im Gegensatz zum Update aus dem Internet können Sie eine EULANDA.MSI-Datei auch über diesen Programmpunkt installieren. Ein direkter Aufruf einer MSI-Datei durch Doppelklick ist nicht direkt möglich, da spezielle Parameter beim Aufruf notwendig sind.

Über ein direktes Anklicken der EULANDA.MSI ist nur eine Neuinstallation möglich. Hierzu müsste die bestehende Installation zunächst unter Software deinstalliert werden. Die Benutzerdaten würden auch in diesem Fall erhalten bleiben.