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Allgemeines

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Vorbereitung

Der SQL-Designer erlaubt es, SQL-Scripts (=SQL-Befehle) auszuführen. Diese Scripts können nur ausgeführt werden, wenn der SQL-Designer an einer Datenbank angemeldet ist. In der Statuszeile (=letzte Zeile) wird die aktive Datenbank angezeigt. Scripts beziehen sich immer auf diese Datenbank.

Eine Datenbank kann über das Datei-Menü und den Menüpunkt „Datenverbindung herstellen ausgewählt werden. Alternativ kann der Script-Befehl „USE “ benutzt werden, um sich an einer anderen Datenbank anzumelden.

Der SQL-Server akzeptiert nur Befehle, die durch die Benutzerrechte des angemeldeten Benutzers erlaubt sind. So lassen sich Datensicherungen beispielsweise nur durch Administratoren durchführen. Der Benutzer kann ebenfalls über das Menü „Datei“ und den Punkt „Datenverbindung herstellen“ angemeldet werden. Der Dialog zur Herstellung einer Datenquelle entspricht dem UDL-Dialog.

Aufbau

Im linken Bereich finden Sie eine Übersicht zu den verfügbaren Objekten. Das können Tabellen, Sichten, Funktionen usw., inkl. der Felder und Felddefinitionen sein. Oben rechts finden Sie Eingabe-Bereich und darunter den Ausgabe-Bereich für die Ergebnisse, die vom SQL-Server zurückgeliefert werden.

Die Bereiche des SQL-Designers

Die letzte Zeile zeigt Ihnen die Statuszeile des SQL-Designers an. Hier finden Sie Informationen zum Namen des aktiven SQL-Servers, der angemeldeten Datenbank und dem angemeldeten Benutzer.

 

Objekt- und Vorlagen-Bereich

Eine Übersicht über die Tabellen, Felder, Sichten sowie die Prozeduren und Funktionen erhält man im linken Teil des SQL-Designers. Nach Auswahl der Objekt-Hauptgruppe werden die darunter befindlichen Elemente in einer Baumansicht, ähnlich der des Dateiexplorers, angezeigt.

Tabellen

Wurden Benutzertabellen ausgewählt, so erhält man zur Übersicht eine komplette Liste aller gespeicherten Tabellen. darunter dann jeweils im Ordner „Spalten“ die Felder zur ausgewählten Tabelle. Die Felder werden mit den Datentypen und den Definitionen, wie Genauigkeit, Nachkommastellen usw., aufgelistet.

Felder mit der Eigenschaft NOT NULL müssen beim Speichern oder Aktualisieren mit Inhalt belegt werden. In der Regel verfügen diese Felder über Standardwerte. Diese werden eingesetzt, wenn das Feld beim Einfügen von Daten nicht benutzt wird.

Sichten

Bei Sichten werden die gleichen Optionen wie bei Tabellen zur Verfügung gestellt. Im Gegensatz zu Tabellen sind Sichten nur eine andere Zusammenstellung der Daten, die sich intern immer auf die Echtdaten von Tabellen beziehen.

Prozeduren

Prozeduren sind SQL-Programme, die im SQL-Server ausgeführt werden. Alle Prozeduren haben immer einen Rückgabewert vom Type Integer, der angibt, ob die Prozedur fehlerfrei ausgeführt wurde oder nicht.

Zu jeder Prozedur werden die Parameter mit den Datentypen aufgelistet. Diese Übersicht ist besonders wichtig, wenn man undokumentierte Prozeduren verwenden muss.

Funktionen

Ein neues Leistungsmerkmal des Microsoft® SQL Server 2000 sind Funktionen. Diese lassen sich direkt in einen Select-Befehl einfügen und bieten über Parameter enorme neue Möglichkeiten.

Im Gegensatz zu Prozeduren, können Funktionen jeden Datentyp als Ergebnis anbieten und sogar ganze Tabellen als Ergebnis liefern.

Zu jeder Funktion werden die Parameter mit den Datentypen aufgelistet. Diese Übersicht ist besonders wichtig, wenn man undokumentierte Funktionen verwenden muss.

Mehrfach Ergebnisse

Der SQL-Designer unterstützt im Text-Ausgabebereich beliebig viele unabhängige Ausgabe-Serien (=Recordsets). Eine Abfrage erzeugt normalerweise nur eine Ausgabe, die natürlich mehrere Zeilen (=Records) enthalten kann. Es kann jedoch vorkommen, dass mehrere unabhängige Recordsets vom Server angefordert werden. Diese können vom SQL-Designer ebenfalls angezeigt werden. Die Ergebnisse von mehrfachen Recordsets stehen nur in der Textausgabe und nicht in der Gitter-Ausgabe  zur Verfügung.

Textausgabe mit mehrfachen Record-Sets

Alternative Darstellung als Gitter

Alternativ zur Text-Ausgabe kann der SQL-Designer die Ergebnisse auch als Gitter darstellen. Diese Darstellung ähnelt der Browserdarstellung innerhalb von EULANDA®. In dieser Darstellung kann jedoch nur eine einzelne Ergebnismenge (=Recordset) dargestellt werden.

Gitterdarstellung der Ergebnisse

Funktionen des SQL-Designers

Eine erste Anleitung zur Erstellung eines kleinen Scripts erlaubt es Ihnen, Ihr erstes Script in kürzester Zeit zu erstellen. Die Beschreibung hierzu finden Sie im nächsten Kapitel unter „SQL-Script erstellen“.

Enter entf.

In der Werkzeugleiste gibt es eine Option „Enter entf.“. Standardmäßig ist diese Option deaktiviert. Langtexte, wie Memos, Karteikarten usw., werden dann vollständig im Ausgabebereich angezeigt. Möchten Sie jedoch eine Übersicht haben, so wählen Sie die Option „Enter entf.“.

Alle Zeilenschaltungen (Enter und Zeilenvorschub) werden dann entfernt und durch Doppelstern dargestellt. Bei mehr als 35 Zeichen Gesamtlänge wird das Ausgabefeld verkürzt und mit „... Länge=“ sowie der originalen Längenangabe dargestellt.

Menüfunktionen

Im Menü „Datei“ finden Sie alle Funktionen, die sich auf das Laden und Speichern von Scripts sowie den Textausgabe-Bereich beziehen.

Scripts, die im Script-Bereich angezeigt werden, können über das Menü „Bearbeiten“ gestartet werden.

Zur Vereinfachung der wichtigsten Datenbankfunktionen finden Sie im Menü „Makro“ vordefinierte SQL-Scripts, wie die der Datensicherung, Datenrücksicherung, der Auflistung aller Datenbankfelder sowie weitere Makros.

Funktionen zur Verwaltung des SQL-Servers und Einstellung der Netzprotokolle, sowie der Änderung von UDL-Dateien, finden Sie im Menü „Extra“. Dort befindet sich zusätzlich ein SQL-Registry-Editor, der vor allem dann sinnvoll ist, wenn die SQL-Registry so zerstört ist, dass das Programm EULANDA® nicht mehr gestartet werden kann.

Eine Zusammenstellung der wichtigsten Hilfeseiten rund um den SQL-Designer finden Sie im Menü „Hilfe“.