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{ActionsNamen} (SQL-Registry)

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  \ROOT\OBJECTS\DATAOBJECTS\{DataobjectsNamen}
\Actions\{ActionsNamen}\

Der Bezeichner {ActionsNamen} ist ein frei eingebbarer Name, unter dem der neue Menüpunkt in der SQL-Registry eingefügt werden soll. Dieser Name ist nicht der Anzeigename.

Für jeden Menüeintrag wird ein eigener Ordner unterhalb von „Actions“ angelegt. Diese Einträge werden im Extras-Menü der dazugehörenden Bildschirmmaske angezeigt.

In diesem Beispiel wird das Notepad in das Adressmenü integriert. Der Inhalt des Feldes „Match“ wird als Parameter inkl. der Dateierweiterung „.TXT“ an das Notepad übergeben. Auf diese Weise kann eine Textinformation zur angezeigten Adresse eingesehen bzw. gespeichert werden. Im Netzwerk sollte dann ein UNC-Pfad vor den Dateinamen gestellt werden, damit die Textdaten zentral von allen Arbeitsstationen erreichbar sind. Also zum Beispiel: \\Servername\Freigabe\&match%.txt.

Es gibt derzeit zwei unterschiedliche Typen der Action. Ein Typ ist der zum Aufruf von externen Programme mit dem Wert „ShellExecute“ und der andere zur Erzeugung einer CSV-Datei mit dem Wert „CsvExport“.

Type=
{ Zeichenfolge }

EULANDA® unterstützt für die Eigenschaft „Type“ zwei  Werte:

Type=ShellExecute Er bewirkt, dass die Shell-API von Windows das unter „Command“ hinterlegte Programm mit dem in „Parameters“ hinterlegten Parametern startet.

Beispiel:
Type=ShellExecute

Type=CsvExport Ein Datenexport in eine CSV-Datei wird durchgeführt. Die Möglichkeiten der Einstellungen zum Format, den Dateioptionen und den Abfrageoptionen sind sehr umfangreich. Die Daten können über einen beliebigen SQL-Befehl abgerufen werden. Hierdurch können Felder über Funktionen, die EULANDA®-API und eigene Funktionen aufbereitet und an jede beliebige Anforderung angepasst werden. Durch die Möglichkeit eines Eingabedialogs wird eine besondere Dynamik geschaffen. Hierzu stehen verschiedene Dialogboxen zur Auswahl. Diese wird in DlgBox angegeben.
Type=StoredProc Aufruf einer Stored Procedure im SQL Server.
Type=iScript Menübefehl in einer Script-Sprache (VBScript, Javascript)
 

Folgende Eigenschaften werden für den Type ShellExecute unterstützt:

CommandText=
{Zeichenfolge}
Hier wird das zu startende Fremdprogramm mit UNC-Pfadangabe eingetragen. Benutzen Sie auf keinen Fall Laufwerksbuchstaben, da die SQL-Registry für das gesamte Netzwerk gültig ist und die Laufwerke auf den Arbeitsstationen unterschiedlich gemapt sein können.

Beispiel:
CommandText=\\MeinServer\Freigabe
\Winnt\System32\notepad.exe

Context=
{ Integer }
 
Gibt an, ob der Aufruf eines Fremdprogramms davon abhängt, ob ein Datensatz selektiert sein muss oder nicht.
 
0 Ein Datensatz muss selektiert sein. Hierdurch können Feldinhalte des aktuellen Datensatzes an das Fremdprogramm übergeben werden.
2 Der Menüpunkt wird freigegeben, auch wenn kein Datensatz vorhanden ist. Ein beliebiges Fremdprogramm kann dann übergeben werden. Variablen von Datenätzen haben hier keinen sinnvollen Wert.
 
Parameters=
{ Zeichenfolge }
 

Enthält die Parameter, die an das Fremdprogramm übergeben werden können. Neben festen Parametern ist auch die Übergabe von Feldern des aktuell angezeigten Datensatzes möglich. In diesem Fall werden die zu übergebenden Feldnamen in Prozentzeichen eingefügt.

Beispiel:
Parameters= -a %id% %Match%

Hier wird ein fester Parameter -a mit den beiden Feldinhalten ID-Nummer und Matchcode der aktuellen Adresse übergeben.

Title=
{ Zeichenfolge }
 

Ist der Name des Menüeintrags. Der Kurzeintrag wird durch Voranstellen eines kaufmännischen UND-Zeichens markiert. Soll ein Menüname „Müller & Co“  benutzt werden, so müssen zwei kaufmännische UND-Zeichen eingetragen werden.

Beispiel:
Title=Mein Notepad

Der Menüeintrag „Mein Notepad“ wird nun in das Extramenü von beispielsweise „Adressen“ eingefügt. Der Menüpunkt ist immer dann aktiv, wenn eine Adresse selektiert ist.

Folgende Eigenschaften werden für den Type CsvExport unterstützt:

Kleine Einführung

Die Möglichkeiten des CSV-Exports sind sehr leistungsfähig und vielseitig. Zur Bereitstellung der Daten ist es möglich, komplexe SQL-Befehle zu verwenden, um so neben Feldberechnungen auch Verweise aus anderen Tabellen heranziehen zu können. Zusätzlich lassen sich über Aliase Feldnamen ändern.

Einbindung in das Extramenü
Der CSV-Export wird in das Extramenü eingebunden. Hierbei wird zur Anzeige im Menü der Wert aus „Title“ verwendet. Über die Einstellung in „Context“ kann eingestellt werden, ob ein Datensatz am Bildschirm angeigt werden muss und erst dadurch der Menüpunkt freigegeben wird, oder ob der Export unabhängig vom angezeigten Datensatz ist. Ist die Ausgabe vom angezeigten Datensatz abhängig, so kann über eine Variable auf die „ID“ des Datensatzes zugegriffen werden.

Datenbereitstellung
Die Daten, die exportiert werden sollen, werden über einen SQL-Befehl (CommandText) ermittelt. Hierdurch kann im SQL-Befehl gerechnet werden, Feldnamen können neu benannt oder kombiniert werden, und es lassen sich Daten aus verschiedenen Tabellen mixen.

Bedingungen über Dialoge
Es können Eingabedialoge eingeblendet werden. Hierzu wird „DlgBox“ auf den Namen eines gültigen Dialogtyps gesetzt. Die Ergebnisse können als Variablen im SQL-CommandText verwendet werden. Neben Datums-, Zahlen- und Textdialogen können für die Artikel- und Adressen-Bereiche auch Merkmaldialoge eingeblendet werden. Diese erlauben die Auswahl der Daten über Merkmalskombinationen. Die Bedingungen werden als Variablen zur Verfügung gestellt, die ebenfalls in den SQL-Commandtext eingefügt werden können.

Datenformat
Das CSV-Format selbst kann über Feldtrenner „ColDelimiter“ und Zeilentrenner „RowDelimiter“ eingestellt werden. Zusätzlich kann eine Zeichenfolge definiert werden, um Felder mit SQL-Null darzustellen. Bei Texten lassen sich die Zeichen über „Charset“ in ANSI, OEM und in einer 7-Bit-Darstellung ausgeben.

Bildausgabe
Da im CSV-Format keine Bilder abgelegt werden können, gibt es über die Einstellungen der Picture-Felder die Möglichkeit, neben den Daten auch darin enthaltene Bilder zu exportieren. Das Speicherformat wird über die PictureExtension festgelegt. Hier werden dieselben Formate unterstützt, wie beim Speichern von Bildern im Bild-Designer. Über den Wert PictureBinaryField wird der Datenbankfeldname angegeben, der das Bild enthält. Der Speichername wird über den Wert PictureFilenameField angegeben. Bei Artikeln würde man hier „ArtNummer“ angeben.

Export-Datei
Die Exportdatei wird über „Filename“ angegeben. Über den „Filemode“ kann eingestellt werden, ob die Zieldatei ggf. überschrieben werden darf, ob die Daten angehängt werden sollen usw.

FTP-Übertragung
Werden die Werte für den FTP-Server gesetzt, so sie werden im Anschluss an den Datenexport automatisch auf einen FTP-Server übertragen. Neben anonymen FTP-Servern lassen sich auch Provider-Server mit Benutzername und Passwort ansteuern. Über RemoteDir kann ein Ziel-Ordner auf dem FTP-Server angegeben werden; dies kann auch ein unsichtbarer Ordner (HiddenFolder) sein. Proxy werden zur Zeit nicht unterstützt, ebenso muss der PC bereits Online sein.

Charset=
{integer}
 
0 Ausgabe im ANSI-Zeichensatz
1 Ausgabe im OEM-Zeichensatz
2 Ausgabe im ASCII-Zeichensatz, Umlaute werden in OE, UE usw. gewandelt.

Der Standardwert für Charset ist 0

Beispiel:
Charset=0

ColDelimiter=
{Zeichenfolge}
Enthält das Feldtrennzeichen. Ein Feldtrennzeichen kann aus mehreren Zeichen bestehen. Der Standardwert ist TAB (Binär 9).

Beispiel:
ColDelimiter=;

CommandText=
{Zeichenfolge}

CommandText enthält den SQL-Befehl, der eine beliebige Feldmenge selektieren kann. Der SQL-Befehl kann als Variablen-Parameter $$ID$$ enthalten. Die Variable $$ID$$ wird während der Laufzeit durch die echte ID des angezeigten Datensatzes ausgetauscht.

Alle Felder werden im Delimiter-Format (CSV) in eine ASCII-Datei geschrieben. Über diesen Menübefehl lassen sich beispielsweise Postversand-Daten zum angezeigten Lieferschein in eine Übergabedatei für die Weiterverarbeitung von Paketsystemen wie Easylog® übergeben.

Zusätzlich zur Variable $$ID$$ können auch die Variablen $$DLGVALUE1$$ bis $$DLGVALUE6$$ benutzt werden, sofern die Dialogbox mit in die Abfrage eingebaut wird (s.u.).

Hinweis

Die Namen der Variablen müssen in Großbuchstaben verwendet werden.

Beispiel1:
CommandText=SELECT * FROM LIEFERSCHEIN WHERE ID=$$ID$$

Im ersten Beispiel werden alle Felder zum aktuell am Bildschirm angezeigten Lieferschein ausgegeben.

Beispiel2:
CommandText
=SELECT Kopfnummer, Datum, Match FROM Print_Rechnung WHERE Datum>=$$DLGVALUE1$$ AND Datum<dateadd(day,1,$$dlgvalue2$$)

Im zweiten Beispiel werden die Felder Kopfnummer, Datum und Match aus der Sicht (=View) von Print-Rechnung exportiert, die im entsprechenden Datumsbereich der Variablen liegen. Die Variablen müssen in Großbuchstaben angegeben werden. Ferner müssen die Werte für die Datumsdialogbox gesetzt sein. 

Hinweis

In diesem Beispiel wird der Datumsbereich des zweiten Datums mit der SQL-Funktion DateAdd um einen Tag und dann auf kleiner abgeprüft. Dies ist wichtig, da das Datum im SQL-Server immer mit Uhrzeit gespeichert wird. Da die Variablen immer ohne Uhrzeit das Ergebnis liefern, kann man hierdurch sozusagen die Werte des Bis-Datums inkl. 23:59:59 in den Filter einbeziehen.

Context=
{ Integer }
 
Gibt an, ob zum Export in eine CSV-Datei ein Datensatz selektiert, also in der Anzeige sein muss.
 
0 Ein Datensatz muss selektiert sein, um die Ausgabe durchführen zu können. Dies ist zum Beispiel sinnvoll, wenn der angezeigte Lieferschein elektronisch exportiert werden soll.
2 Der Menüpunkt wird freigegeben, auch wenn kein Datensatz in der Anzeige vorhanden ist. Eine CSV-Datei kann nun beliebige Daten exportieren. Durch eine Abfragebox (DlgBox) lässt sich zum Beispiel ein Datumsbereich eingeben, so dass nur Daten dieses Datumsbereichs exportiert werden. Dies kann für Anbindungen an FIBU's genutzt werden.
 
DlgBox=
{Zeichenfolge}
Hiermit ist es möglich, vor Ausführung eines SQL-Befehls eine Dialogbox anzuzeigen. Es werden verschiedene Dialogboxen angeboten (Datum, String, Optionen). Die Ergebnisse der Eingabe können als Variablen in den SQL-Befehl des Select-Befehls eingefügt werden. Der SQL-Befehl wird in CommandText übergeben.

Unabhängig vom Typ der Dialogbox (Datum, String usw.) sind die Ergebnisse als direkt verwendbare SQL-Variablen nutzbar. Diese lauten $$DLGVALUE1$$ bis $$DLGVALUE5$$.

Durch eine Datumsdialogbox lässt sich beispielsweise eine FIBU-Ausgabe für einen bestimmten Zeitraum, z.B. eine bestimmte Woche erzeugen.

Hinweis

Die Variablennamen müssen in Großbuchstaben verwendet werden.

 

GetDateDlg Öffnet einen Datums-Dialog. Dieser unterstützt max. zwei Datumswerte. Wird DlgLabel2 angegeben, so werden zwei Datumswerte abgefragt. Ansonsten nur ein Datumswert. Die Ergebnisse $$DLGVALUE1$$ und $$DLGVALUE2$$ sind bereits so formatiert, dass diese direkt im den SQL-Befehl verwendet werden können. Die Uhrzeit wird standardmäßig auf 00:00:00 gesetzt.

Dieser Dialog entspricht im wesentlichen dem GetDateDlg des Berichts-Designers.

GetStringDlg Öffnet einen String-Dialog. Dieser unterstützt die Eingabe eines Textes. Das Ergebnis wird als $$DLGVALUE1$$ zurückgeliefert.

Dieser Dialog entspricht im Wesentlichen dem GetStringDlg des Berichts-Designers. Die Parameter Upper und Password sind beide intern auf FALSE gesetzt.

GetOptionsDlg Öffnet einen Optionen-Dialog. Dieser unterstützt die Eingabe von max. 6 Boolean-Werten. Als Ergebnisse werden $$DLGVALUE1$$ bis $$DLGVALUE6$$ zurückgeliefert.

Die Werte sind hierbei '0' für FALSE und '1' für True.

Dieser Dialog entspricht im Wesentlichen dem GetOptionsDlg des Berichts-Designers.

GetArtikelMerk
malDlg
Öffnet den Merkmalbaum und erlaubt die Auswahl von Artikelmerkmalen. Die von diesem Dialog erzeugte Whereclause wird als $$DLGVALUE1$$ und die Sortierung als $$DLGVALUE2$$ zurückgeliefert.
GetAdresseMerk
malDlg
Öffnet den Merkmalbaum und erlaubt die Auswahl von Adressmerkmalen. Die von diesem Dialog erzeugte Whereclause wird als $$DLGVALUE1$$ und die Sortierung als $$DLGVALUE2$$ zurückgeliefert.
DlgCaption=
{Zeichenfolge}

Hiermit kann ein Fenstertitel für den Datumsdialog angegeben werden.

Beispiel:
DlgCaption=Datumsbereich für FIBU-Export

Die Dialogbox erhält den Fenstertitel „Datumsbereich für Fibuexport“.

DlgInfo=
{Zeichenfolge}
Über DlgInfo lässt sich ein Informationstext im Dialog-Fenster ausgeben, der dem Benutzer eine bessere Orientierung zu den zu machenden Angaben geben soll.

Beispiel:
DlgInfo=Wählen Sie den Buchungszeitraum aus

DlgLabel1=
{Zeichenfolge}

bis

DlgLabel6=

Je nach Art der in DlgBox verwendeten Dialogbox kann es ein bis 6 Feldnamen geben. Diese Feldbezeichnungen werden in der Dialogbox vor das einzugebende Feld gesetzt.

Wird als DlgBox die GetDateDlg benutzt, so kann durch Angabe des DlgLabel2 bestimmt werden, ob die Datumsbox mit zwei Datumsfeldern ausgegeben wird.

Beispiel:
DlgLabel1=von
DlgLabel2=bis

Erzeugt eine Dialogbox mit den beiden Feldwerten „von“ und „bis“.

DlgValue1=
{Zeichenfolge}

bis

DlgValue2=

Hiermit kann der Vorgabewert der Dialogbox initialisiert werden.

Die Angabe dieser Felder ist optional. Wird hier nichts angegeben, so werden Boolean-Felder mit FALSE bzw. 0 initialisiert, Textfelder als leeres Feld und Datumsfelder mit dem Tagesdatum.

Wird GetOptionsDlg verwendet, so sind die Ergebnisvariablen mit '0' für False und mit '1' für True initialisiert.

Sonderfälle für GetDateDlg

Wird DlgBox=GetDateDlg gesetzt, so kann man als Initialisierungswert auch  LASTMONTH und LASTDAY angeben. Je nachdem, ob dies in DlgValue1 oder DlgValue2 übergeben wird, wird bei LASTMONTH der Monatserste oder der Monatsletzte des Vormonats ausgerechnet und initialisiert damit das Eingabefeld.

Beispiel1:
DlgValue1=01.01.2002

In Beispiel 1 wird vorausgesetzt, dass es sich um eine GetDateDlg handelt. Das Feld der Dialogbox wird mit dem 01. Januar 2002 initialisiert.

Beispiel2:
DlgValue1=1

In Beispiel 2 wird vorausgesetzt, dass es sich um GetOptionsDlg handelt. Der erste Boolean-Wert wird auf True (entspricht '1') gesetzt

ExportFieldnames=
{Integer}
 
0 Keine Feldnamen werden exportiert
1 Die Feldnamen werden als erste Zeile in der CSV-Datei exportiert.

Der Standardwert ist 0.

Beispiel:
ExportFieldnames=1

Filemode=
{Integer}
 
0 Überschreiben

Eine existierende Datei wird überschrieben. Bei einem  Schreibkonflikt wird maximal die in „Retrys“ angegebene Anzahl Versuche zum Schreiben der Datei vorgenommen.

1 frei
2 Anfügen

An eine bestehende Datei werden die neuen Daten angefügt. Wird der Anfügevorgang vom Betriebssystem verweigert, so werden insgesamt die in Retrys angegeben Schreibversuche vorgenommen.

3 AutoFilename

Es wird automatisch ein Dateiname durch Hochzählen einer Nummer erzeugt. Ein Dateiname AUSGABE.TXT wird bei dann als AUSGABE001.TXT, AUSGABE002.TXT usw. verwendet, sobald bereits eine Datei mit dem Namen (Nummer) existiert, wird die Datei hochnummeriert, bis ein freier Dateiname gefunden wird.

Der Standardwert ist 0.

Beispiel:
Filemode=1

FtpServer=
{Zeichenfolge}
Die exportierte CSV-Datei kann anschließend auf einen FTP-Server upgeloaded werden. Es darf kein Protokoll und kein Pfad angegeben werden.

Werden über „Picture...“ auch Bilder ausgegeben, so werden diese ebenfalls per FTP-Protokoll übertragen.

Nach der Übertragung wird eine Protokolldateien mit Statusmeldungen gespeichert, sofern dies mit „FtpWriteLog=1“ angegeben wurde.

Wurde „ShowFinish=1“ gesetzt, so wird eine Abschlussmeldung angezeigt, die neben der Anzahl übertragener Dateien auch den Dateinamen des Journals mit Pfadangaben anzeigt.

Beispiel:
FtpServer=ftp.cnsoft.de

FtpRemoteDir=
{Zeichenfolge}
Wenn die Daten nicht in das Rootverzeichnis des FTP-Servers kopiert werden sollen, so kann hier der Pfad angegeben werden. Pfadangaben beginnen immer mit einem Slash („/“).

Beispiel:
FtpRemoteDir=/Home

FtpUsername=
{Zeichenfolge}
Wenn der FTP-Server zur Autorisierung einen Benutzernamen benötigt, so tragen Sie diesen hier ein.

Beispiel:
FtpUsername=anonymous

FtpPassword=
{Zeichenfolge}
Wenn der FTP-Server zur Autorisierung ein Passwort  benötigt, so tragen Sie dieses hier ein.

Beispiel:
FtpPassword=KingKong

FtpWriteLog=
{Integer}
Hierüber kann bestimmt werden, ob ein Logjournal mit dem Dateinamen FtpLog.txt im Ordner des Hauptprogramms nach einer FTP-Übertragung gespeichert werden soll.
 
0 Keine Logfile wird geschrieben.
1 Es wird ein Logfile mit den Übertragungsinformationen gespeichert.

Beispiel:
FtpWriteLog=1

Der Standardwert ist 0, es wird kein Log geschrieben.

Filename=
{Zeichenfolge}
Enthält den Dateinamen einer CSV-Datei, die erzeugt werden soll.

Beispiel:
Filename=C:\TEST.CSV

NullValue=
{Zeichenfolge}
Enthält eine Zeichenkette, die als Feldinhalt ausgegeben werden soll, wenn das Datenbankfeld den SQL-Wert NULL enthält. Standardmäßig werden diese Felder als Leerfeld ausgegeben.

Beispiel:
NullValue=Null

PictureBinaryField=
{Zeichenfolge}

Kombinierter Bilder-Export über die CSV-Dateiausgabe. Die Registryeinträge mit „Picture...“ bestimmen, ob bei einer CSV-Ausgabe auch Bilder exportiert werden. Es werden alle Dateiformate unterstützt, die auch im Bild-Desiger gespeichert werden können.

Werden alle Registryeinträge mit „Picture“ initialisiert, so werden zur CSV-Datei in denselben Ordner die entsprechenden Bilddateien mitgespeichert.

Für den Export von Bilden enthält diese Variable den Tabellen-Feldnamen des Bildfeldes. In der Regel wird dies der Name „Bild“ sein. Das Vorschaubild heißt in der Regel „BildPreview“.

PictureFilenameField=
{Zeichenfolge}
Für den Export von Bildern enthält diese Variable den Wert für den Dateinamen des zu exportierenden Bildes. Bei Artikeln wird dies in der Regel „ArtNummer“ und bei Adressen „Match“ sein.
PictureDropFile
nameField=
{Integer}
Bestimmt, ob beim Export der CSV-Datei und der Bilder, das Feld, das für die Dateinamen der Bilder benutzt wird, in die CSV-Datei exportiert werden soll oder nicht. In der Regel wird man das Feld exportieren.
 
0 Das Feld, das den Bilddateinamen (nicht das Bildfeld selbst)  enthält, wird exportiert. In der Regel ist dies der eindeutige Datensatzschlüssel, wie die Artikelnummer oder der Adressenmatch.
1 Das Feld, das den Bilddateinamen (nicht das Bildfeld selbst)  enthält, wird nicht exportiert.

Der Standardwert ist 0 und somit wird dieses Feld auch exportiert.

PictureExtension=
{Zeichenfolge}
Bestimmt, welcher Bilddateityp erzeugt werden soll. Die Extension wird mit führendem Punkt angegeben, also zum Beispiel „.JPG“. Anhand der Extension wird das zu speichernde Bild entsprechend kodiert.
Postfix=
{Zeichenfolge}
Enthält eine beliebige Zeichenfolge, die am Ende der CSV-Datei ausgegeben werden soll. Hier könnten zum Beispiel Informationen stehen, um die CSV-Daten als Webseite darzustellen.
Prefix=
{Zeichenfolge}
Enthält eine beliebige Zeichenfolge, die am Anfang der CSV-Datei ausgegeben werden soll. Hier könnten zum Beispiel Informationen stehen, um die CSV-Daten als Webseite darzustellen.
Retrys=
{Integer}
Enthält die Anzahl Wiederholversuche, eine CSV-Datei zu erstellen. Zwischen jedem Versuch, die Exportdatei zu erzeugen, wird eine Pause von einer Sekunde eingehalten. Der Standardwert für die Anzahl der Versuche beträgt 3.

Beispiel:
Retrys=3

RowDelimiter=
{Zeichenfolge}
Enthält das Feldtrennzeichen. Ein Feldtrennzeichen kann aus mehreren Zeichen bestehen. Der Standardwert ist CRLF  (Binär 13,10).

Beispiel:
RowDelimiter=[Zeilenende]

ShowFinish=
{Integer}
Zeigt nach Abschluss des Exports eine Meldung mit der Anzahl der exportierten Datensätze an.
 
0 Es wird keine Abschlussmeldung angezeigt.
1 Es wird eine Abschlussmeldung angezeigt. Werden Bilder ausgegeben, so wird zusätzlich die Anzahl Bilder benannt. Erfolgt die Übertragung  zusätzlich per FTP, so wird dies ebenfalls angezeigt. Falls ein Logfile mit „FtpWriteLog=1“ angefordert wird, so wird in der Meldung der Speicherort angegeben.

Der Standardwert ist 0.

StartMessage=
{ Zeichenfolge }

Diese Meldung wird als Frage ausgegeben und vor dem Export angezeigt. Der Benutzer hat die Möglichkeit, den Export zu bestätigen oder die Aktion abzubrechen.

Beispiel:
StartMessage=Möchten Sie diesen Export zu xxxx starten?

Standardmäßig wird keine Frage vor dem Export angezeigt.

Title=
{ Zeichenfolge }
 

Ist der Name des Menüeintrags. Der Kurzeintrag wird durch Voranstellen eines kaufmännischen UND-Zeichens markiert. Soll ein Menüname „Müller & Co“  benutzt werden, so müssen zwei kaufmännische UND-Zeichen eingetragen werden.

Beispiel:
Title=Easylog

Der Menüeintrag „Easylog“ wird nun in das Extramenü von beispielsweise „Rechnungen“ eingefügt.

Folgende Eigenschaften werden für den Type StoredProc unterstützt:

Die meisten Parameter dieses Action-Typs werden über den Registrywert „Data“. Hierbei handelt es sich um eine INI-Datei. Folgende Einträge werden unterstützt

ProcName=
{Zeichenfolge}
Der Name der aufzurufenden SQL-Prozedur

Beispiel:
ProcName=cn_AfBuchen

InParams=
{Zeichenfolge}
Eine Semikolongetrennte Liste aller Eingabeparameter. Als Parameterwerte sind einfache SQL-Konstanten und Feldnamen des aktuellen Datensatzes erlaubt. Den Feldnamen muss dabei ein Fragezeichen vorangestellt werden.

Es kann auf alle Felder des aktuellen Datensatzes zugegriffen werden. Daneben sind noch folgende drei Variablen zulässig:

  • ?grundwerte.LagerGruppe
  • ?grundwerte.PcName
  • ?grundwerte.User

Beispiel:
InParams=@af_id=?id;@Benutzer=?grundwerte.user;@Option='TESTONLY'

Hint=
{Zeichenfolge}
Ein kurzer Hilfetext, der beschreibt, was die Prozedur macht. Dieser Text wird momentan noch nicht ausgewertet

Beispiel:
Hint=Durch das Buchen des Auftrags wird die Erfassung abgeschlossen

PreWarning=
{Zeichenfolge}
Eine hier angegebene Warnungstext wird vor der Ausführung der Prozedur angezeigt. Der Anwender erhält hierdurch die Möglichkeit den Vorgang noch abzubrechen. Über Platzhalter der Form %feldname% kann dabei auf Felder des aktuellen Datensatzes zurückgegriffen werden.

Beispiel:
PreWarning=Möchten Sie den Auftrag %KopfNummer% wirklich löchen?

OkayMsg=
{Zeichenfolge}
Meldung, die bei Erfolgreicher Ausführung angezeigt wird. Hierbei können auch Platzhalter für Prozedurausgabeparameter verwendet werden.

Beispiel:
OkayMsg=Der Auftrag wurde erfolgreich in Lieferschein %@LFNR% umgewandelt

ErrorMsg=
{Zeichenfolge}
Meldung, die bei einem Fehler angezeigt wird. In der nachfolgenden Zeile wird außerdem noch ein relevanter SQL-Fehlertext angezeigt. Die Prozedur könnte beispielsweise einen Fehler wie folgt auslösen:
RAISERROR('Der Auftrag wurde bereits gebucht',16,1)

Beispiel:
ErrorMsg=Der Auftrag konnte nicht umgewandelt werden.

ReturnValueError=
{Zeichenfolge}
Standardmäßig wird ein Prozedurrückgabewert ungleich Null als Fehler angesehen. Falls die aufzurufende Prozedur ein anderes Fehlerschema implementiert kann man dies hier hinterlegen. NOERROR heißt, dass der Rückgabewert nicht geprüft wird. NEGATIVEERROR bedeutet, dass nur negative Werte als Fehler interpretiert werden.

Beispiel:
ReturnValueError=NOERROR

SqlErrors=
{Zeichenfolge}
wird nicht mehr verwendet
ReturnValues=
{Zeichenfolge}
Für einen speziellen Rückgabewert kann hier ein gesonderter Fehlertext hinterlegt werden. Wenn mehrere Rückgabewerte überprüft werden sollen, so können Sie beispielsweise die Prozedur in eine weitere Prozedur gekapselt und dort mit RAISERROR arbeiten.

Beispiel:
ReturnValues=-2=Die Funktion darf nur nachts ausgeführt werden

RefreshCurrent=
{Boolean}
Hierdurch wird der aktuelle Datensatz nach Ausführen der Prozedur aktualisiert.

Beispiel:
RefreshCurrent=TRUE

RefreshLookup=
{Zeichenfolge}
EULANDA© puffert sogenannte Lookup-Datenmengen im Arbeitsspeicher. Diese werden zum Anzeigen in Auswahlfeldern benötigt; beispielsweise die Rabattgruppen im Artikelstamm.  Falls die Prozedur eine Tabelle modifiziert, die von einer Lookup-Datenmenge benötigt wird,  so kann über diesen Parameter ein Aktualisieren des Puffers erzwingen.

Beispiel:
RefreshLookup=*

SelectObject={Zeichenfolge}
SelectId=
{Integer}
Nach erfolgreicher Ausführung der Prozedur wird auf den angegebenen Datensatz verzweigt. Es müssen stets beide Werte angegeben werden. Diese Technik wird beispielsweise beim Umwandeln eines Auftrags in Lieferschein wie folgt angewandt:

Beispiel:
SelectObject=Eulanda.Lieferschein
SelectId=@lf_id

NoWaitMessage={Zeichenfolge} „FALSE“ (Standardwert) oder „TRUE“. Bei True wird die Meldung im Erfolgsfall nach einer kurzen Anzeigedauer wieder ausgeblendet. Bei True erscheint stattdessen ein Melduingsfenster, welches mit einem "OK"-Button beendet werden muss.
ShowInfoMessages={Zeichenfolge} „FALSE“ (Standardwert) oder „TRUE“. Bei True werden im Server generierte Meldungen (über RAISERROR(Meldung,1,1)) angezeigt bei False werden diese Meldungen ignoriert