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{PrinterProfilesNamen} (SQL-Registry)

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\ROOT\SYSTEM\PrinterProfiles\{PrinterProfilesNamen}\

Die Namen der Printerprofiles sind frei wählbar und können vom Anwender über die Funktion Eigenschaften im Formulargenerator gesetzt werden. Zu jedem PrinterProfile können diverse Einstellungen vorgenommen werden. Diese werden in jeder Druckbox vorgeschlagen sofern ein Formular diesem PrinterProfile zugeordnet ist.

EULANDA® wird mit folgenden Printerprofiles ausgeliefert: Briefe, Etikett, Lastschrift, Listen, Standard, UPS, Vorgang. 

Alle Druck-Reports wie Rechnungen, Gutschriften, Aufträgen usw. sind dem PrinterProfile Vorgang zugeordnet. Alle firmeninternen Listen dem Printerprofile Listen. Sonderformulare dem Printerprofile Standard, alle anderen Zuordnungen sind selbsterklärend. Die Zuordnungen können vom Anwender in der Druckdialogbox zugeordnet werden. Im Daten-Konfigurator werden die PrinterProfiles den Formularen zugeordnet. 

Eine Besonderheit eines Profiles ist die Fähigkeit einen Nadeldrucker bzw. Matrixdrucker zu unterstützen. Dieser „simulierte“ Druckertreiber steht in allen Druckboxen als Ausgabegerät zur Verfügung. Soll ein Nadeldrucker ohne Windowsdruckertreiber verwendet werden, kann diese DOS-Emulation in der Druckbox eingestellt werden. Es wird generell von einem Epson-Kompatiblen Drucker mit der Sprache ESC/P ausgegangen. Zusätzlich können Werte wie der Kanal (LPT1, LPT2 usw.) die Schriftgröße und der Zeilenabstand definiert werden. Alle Möglichkeiten für Nadeldrucker fangen im Namen mit „Matrix“ an. Die möglichen Werte sind zum Beispiel  „MatrixLpi“, „MatrixPort“ usw. die Inhalte sind in der folgenden Tabelle beschrieben.

Folgende Eigenschaften werden unterstützt:

BinFirst= 
{ Integer }
Enthält die Schachtnummer des Druckers für die erste Seite eines Dokuments. Die Schachtnummer ist nicht zwangsläufig 1,2 oder 3 usw. sondern ist eine vom Druckertreiber vergebene Zahl. Diese Zahl sollte nur mit Kenntnis des Druckertreibers geändert werden. EULANDA® setzt automatisch diese Zahl, wenn in der Druckbox ein Schacht angewählt wird und die Checkbox „Als Standard speichern“ angewählt wird.

Beispiel=
BinFirst=15

BinRest= 
{ Integer }
Enthält die Schachtnummer des Druckers für die Folge-Seite eines Dokuments. Die Schachtnummer ist nicht zwangsläufig 1,2 oder 3 usw. sondern ist eine vom Druckertreiber vergebene Zahl. Diese Zahl sollte nur mit Kenntnis des Druckertreibers geändert werden. EULANDA® setzt automatisch diese Zahl, wenn in der Druckbox ein Schacht angewählt wird und die Checkbox „Als Standard speichern“ angewählt wird.

Beispiel=
BinRest=15

Briefkopf= 
{ String }
Enthält den Namen des elektronischen Briefpapiers. 

Beispiel=
Briefkopf=cnsoft.Briefkopf.Standard.Blanko

Copies= 
{ Integer }
Enthält die Anzahl Kopien

Beispiel=
Copies=3

Duplex= 
{ Integer }
Wird nicht mehr unterstützt, da die Einstellung in der Berichtsvorlage und dort in den Seiteneinstellung vorgenommen wird.

Duplex gib an, ob die Duplexeinheit eines Druckers verwendet werden soll.

 

0 Die Duplex wird nicht angesteuert
1 Die Duplex des Druckers wird angesteuert.

Beispiel:
Duplex=0

MatrixConvert= 
{ Zeichenfolge }
Gibt an, ob die Umlaute konvertiert werden sollen. Bei Nadeldruckern wird normalerweise in den OEM-Zeichensatz konvertiert. Die Option OEM ist die einzige unterstützte Angabe.

 

OEM Konvertiert in den OEM-Zeichensatz

Beispiel:
MatrixConvert=OEM

MatrixCpi= 
{ Integer }
Gibt an, welche Schriftgröße unterstützt werden soll. Die Angabe erfolgt in Zeichen pro Zoll (Characters per Inch).

 

10 Große Schrift mit 10 Zeichen pro Zoll
12 Standardschrift mit 12 Zeichen pro Zoll
15 Schrift mit 15 Zeichen pro Zoll
17 Schmalschrift mit 17 Zeichen pro Zoll

Beispiel:
MatrixCpi=12

MatrixFormFeed= 
{ Integer }
Gibt an, ob am Ausgabeende ein Formfeed (Blattvorschubbefehl) ausgegeben werden soll.

 

0 Kein Formfeed
1 Formfeed ausgeben

Beispiel:
MatrixFormfeed=0

MatrixLPI= 
{ Integer }
Gibt den Zeilenabstand an.

 

6 6 Zeilen pro Zoll
8 8 Zeilen pro Zoll

Beispiel:
MatrixLpi=6

MatrixPort= 
{ String }
Gibt den den Druckerport an, an dem der Nadeldrucker angeschlossen ist.

 

LPT1 Kanal LPT1
LPT2 Kanal LPT2
LPT3 Kanal LPT3

Beispiel:
MatrixPort=Lpt3

Printername= 
{ Zeichenfolge }
Gibt den Namen des Druckers an. Dieser enthält den kompletten UNC-Pfad inkl. Freigabename. Dieser wird gespeichert, sobald die Checkbox „Als Standard speichern“ angewählt wird.

Beispiel:
Printername=\\Server\Epson UPS

Hidden= 
{ Zeichenfolge }

Hierdurch kann eine intern verwendete Druckergruppe versteckt werden. Dies betrifft in erster Linie die Auswahlbox in den Berichtseigenschaften.

Beispiel:
Hidden=1

MapTo= 
{ Zeichenfolge }

ab Version 2.7
Umleitung von Druckergruppen

Gibt den Namen einer Druckergruppe an, die statt dieser verwendet werden soll. Wenn beispielsweise nur ein Drucker in Ihrer Firma vorhanden ist können Sie alle Druckergruppen auf die Gruppe "Standard" umlenken. Dadurch sparen Sie sich die Eingabe des Druckers für jede einzelne Gruppe.

Beispiel:
MapTo=Standard

Desweiteren kann in die Angabe der Druckergruppe einen Platzhalter für den PC-Namen enthalten. Der Platzhalter hat das Format

%PCNAME%

Hierdurch ist es möglich arbeitsplatzspezifische Drucker zu hinterlegen. Das ist zum Beispiel sinnvoll, wenn das gleiche Formular auf verschiedene Drucker ausgegeben werden soll.

Beispiel:
MapTo=Standard.%PCNAME%

Wenn Der Computer beispielsweise EINKAUF heißt, dann wird in diesem Beispiel die Druckergruppe "Standard.EINKAUF" verwendet.

Hinweis: Diese Einstellungen wird  kaskadiert angewendet. Das heißt wenn in der Zieldruckergruppe ebenfalls eine Umlenkung hat wird diese genommen usw. Das betrifft auch die PC-bezogenen Einstellungen in der Registry unter

\MACHINE\\PrinterProfiles\MapTo
und
\MACHINE\\PrinterProfiles\\MapTo
 

Update= 
{ Zeichenfolge }

ab Version 3.0
Update Berechtigung

Einziger möglicher Wert ist "ADMINONLY". Hierdurch wird festrgelegt, dass kein normaler Benutzer die Druckergruppen dauerhaft zurückschreiben kann.